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Albert Einstein

Wissensgebiet Personen · Stand 2. September 2026 · 323 Wörter

Albert Einstein (geboren am 14. März 1879 in Ulm; gestorben am 18. April 1955 in Princeton, New Jersey) war ein deutsch-amerikanischer theoretischer Physiker. Er entwickelte die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie und gilt als einer der einflussreichsten Naturwissenschaftler der Geschichte. 1921 erhielt er den Nobelpreis für Physik, allerdings nicht für die Relativitätstheorie, sondern für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts.

Leben #

Einstein wuchs in München auf, wo sein Vater eine Elektrofirma betrieb, und besuchte später das Eidgenössische Polytechnikum in Zürich. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Experte am Patentamt in Bern, bevor er sich der akademischen Physik zuwandte. 1933 emigrierte er nach der nationalsozialistischen Machtübernahme in die USA und nahm eine Stelle am Institute for Advanced Study in Princeton an, wo er bis zu seinem Tod forschte.

Wissenschaftliches Werk #

Das Wunderjahr 1905 #

Im Jahr 1905 veröffentlichte Einstein innerhalb weniger Monate vier bahnbrechende Arbeiten: zur Lichtquantenhypothese, zur Brownschen Bewegung, zur speziellen Relativitätstheorie und zur Äquivalenz von Masse und Energie (E = mc²). Diese Arbeiten legten den Grundstein für die moderne Physik.

Allgemeine Relativitätstheorie #

1915 vollendete Einstein die allgemeine Relativitätstheorie, die die Gravitation als Krümmung der Raumzeit beschreibt. Die Vorhersage der Lichtablenkung im Schwerefeld der Sonne wurde 1919 bei einer Sonnenfinsternis bestätigt und machte Einstein weltberühmt.

Einordnung #

Einsteins Arbeiten veränderten das physikalische Weltbild grundlegend und beeinflussten Kosmologie, Quantenphysik und Technik gleichermaßen, etwa bei GPS-Systemen, die relativistische Korrekturen benötigen. Zugleich engagierte er sich zeitlebens politisch, etwa als Pazifist und Fürsprecher der Zivilrechtsbewegung in den USA. Seine öffentliche Warnung vor nuklearer Aufrüstung im sogenannten Einstein-Szilard-Brief von 1939 trug indirekt zum Manhattan-Projekt bei, was er später bereute.

Quellen

  • Albrecht Fölsing: Albert Einstein. Eine Biographie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993.
  • Jürgen Renn (Hg.): Albert Einstein – Ingenieur des Universums. Wiley-VCH, Weinheim 2005.
  • The Nobel Prize: Biografie Albert Einstein, nobelprize.org.

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